Mittelalterliche Geschichte
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Abgeschlossene Drittmittelprojekte

Prof. Dr. Claudia Märtl

  • AMAD - Archivum Medii Aevi Digitale. Mediävistisches Fachrepositorium und Wissenschaftsblog, durchgeführt mit Dr. Andreas Kuczera (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Deutsche Kommission für die Bearbeitung der Regesta Imperii e.V.), Dr. Uwe Risch und Dr. Heiner Schnelling (HeBIS: Hessisches Bibliotheks- und Informationssystem; HeBIS-Verbundzentrale, Frankfurt a. Main), gefördert durch die DFG seit 1. Oktober 2018 (Laufzeit 36 Monate); Projektmitglieder: Dr. Karoline Döring Döring (LMU), Dr. Aglaia Bianchi (RI), Yannick Pultar, M.A, (RI), Monika Denker (HeBIS), Gabriel Schneider (HeBIS), Paul Warner (HeBIS), Gerd Paul (SOFI Göttingen), Björn Gebert, M.A., M.A. (LIS), (ULB Münster)
  • Autorität und politische Kontingenz an der Kurie des 15. Jahrhunderts", Teilprojekt des SFB 573 "Pluralisierung und Autorität in der Frühen Neuzeit (15.-17. Jahrhundert)" 1. Januar 2004-31. Dezember 2011; Mitarbeiter: Dr. Jürgen Dendorfer (2004-2007), Dr. Duane Henderson (2008-2011)
  • Kritische Edition der Historia Austrialis des Enea Silvio Piccolomini, gefördert durch die DFG (1. Juni 2006 - 31. Dezember 2008); Mitarbeiter: Dr. Julia Knödler, Dr. Martin Wagendorfer. Erschienen unter dem Titel: Eneas Silvius Piccolomini, Historia Austrialis, hg. von J. Knödler und M. Wagendorfer, 2 Bde. (MGH Scriptores rerum Germanicarum. Nova series 24, 1-2; 2009)
  • Bereitstellung der Fachbibliographie "Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters" als dynamische elektronische Publikation, gefördert durch die DFG seit 1. Februar 2010; Mitarbeiterin: Dr. Sabine Buttinger
  • Eheprozesse vor dem Freisinger Offizialatsgericht im späten Mittelalter, gefördert durch die DFG seit 1. Februar 2012 (Laufzeit 36 Monate); Mitarbeiter: Dr. Duane Henderson, Miriam Hahn M.A.

Prof. Dr. Knut Görich

  • Herrschaftsumbruch und Historiographie. Entstehungskontexte der Zeitgeschichtsschreibung im normannisch-staufischen Süditalien (12.Jh.), gefördert durch die DFG. Laufzeit: 24 Monate, Beginn: November 2011.
  • Von ritueller Offenheit zur juristischen Vereindeutigung: Die Beziehung des Papsttums zu Normannen und Staufern in Süditalien (11.-13. Jh.), gefördert durch die DFG. Laufzeit: 30 Monate, Beginn: November 2015.

Dr. Sandra Schieweck-Heringer

[gem. mit Dr. Markus C. Müller (LMU München) und Dr. Maria Weber (Universität Freiburg)] Leitung des Projektes „Beyond borders – Epochenübergreifende Perspektiven für das Geschichtestudium“

Projektbeschreibung:

Das seit April 2024 bis März 2026 geförderte Projekt „Beyond borders – Epochenübergreifende Perspektiven für das Geschichtestudium“ zielt darauf ab, geschichtswissenschaftliche Lehre zeitgemäß zu gestalten: Es werden innovative und kreative Lehrformate und -veranstaltungstypen entwickelt und erprobt, die traditionelle, eurozentrische Epochenstrukturen überwinden, indem theoretische Zugriffe und Analysemethoden in den Vordergrund rücken.

Während sich die Forschung historischen Phänomenen etwa in Verbundprojekten oder im Rahmen von Tagungen zunehmend epochenübergreifend in einer longue durée widmet und durch diachrone Vergleichsperspektiven gesteigerte Erkenntnispotentiale nutzt, verharrt die universitäre geschichtswissenschaftliche Lehre an den deutschen Universitäten zumeist noch im Korsett traditioneller Epochenmodelle. Dies ist ursächlich dafür, dass die Lehre mehrheitlich klassische Themen spiegelt, die dem state of the art der Forschung und den Forderungen der Gegenwart an die Geschichtswissenschaft oftmals nicht entsprechen.

Im Rahmen des Projektes werden gemeinsam mit Studierenden in Workshops und Lehrveranstaltungen geschichtswissenschaftliche (digitale) Lehrformate konzipiert, die vor allem Methoden- und Transferkompetenz stärken sollen. Übergeordnetes Ziel ist es, kritische Analysefähigkeiten zu schärfen, um moderne Wege für die geschichtswissenschaftliche Ausbildung jenseits von überkommenen Spezialthemen der klassischen europäischen Epochenzuschnitte zu vermitteln.

Projektförderung: Stiftung Innovation in der Hochschullehre, Freiraum-Format

Dr. Romedio Schmitz-Esser

  • „Wissenschaftliche Grundlagenrecherchen für das Stadtmuseum Hall in Tirol“, gefördert durch die Stadtgemeinde Hall in Tirol seit April 2009.
  • zusammen mit Jan Keupp (Münster) Initiator des internationalen DFG-Netzwerks „Neue alte Sachlichkeit: Realienkunde des Mittelalters in kulturhistorischer Perspektive“. Laufzeit 36 Monate, Beginn: 1. Oktober 2010.

Dr. Georg Strack

zusammen mit Jessika Nowak (Freiburg) Initiator des internationalen DFG-Netzwerkes "Stilus curiae". Laufzeit 36 Monate, Beginn: März 2014