Mittelalterliche Geschichte
print


Navigationspfad


Inhaltsbereich

Prof. Dr. Julia Burkhardt

Professorin für Mittelalterliche Geschichte

Kontakt

Postanschrift:
Historisches Seminar der LMU
Mittelalterliche Geschichte
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München


Besucheranschrift:
Historicum
Schellingstr. 12, Raum 227


Telefon: +49 (0) 89 / 2180-5439

Sprechstunde:
Die Sprechstunde findet im WiSe 2021/22 ab dem 28.10. donnerstags von 14 bis 16 Uhr statt. Bitte vereinbaren Sie vorab individuell einen Termin per Email.

Zur Person

2003-2008 Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Politikwissenschaft und Osteuropäischen Geschichte an den Universitäten Heidelberg und Warschau; 2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 619 "Ritualdynamik. Soziokulturelle Prozesse in historischer und kulturvergleichender Perspektive"; 2008-2010 Koordinatorin des DFG-Schwerpunktprogramms 1173 „Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter“; 2009 Stipendiatin am Deutschen Historischen Institut Warschau; 2011 Promotion zur Dr. phil an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; 2011-2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Klöster im Hochmittelalter. Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; 2018 Habilitation (Venia Legendi für Mittelalterliche Geschichte und Historische Grundwissenschaften) an der Universität Heidelberg (Arbeit: "Von Bienen lernen. Das Bonum universale de apibus des Thomas von Cantimpré als Gemeinschaftsentwurf (Analyse, Edition, Übersetzung, Kommentar)"); 2019-2020 stellvertretende Forschungsstellenleiterin der Forschungsstelle „Klöster im Hochmittelalter", Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Wintersemester 2019/20 Vertretung der Professur für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn (Lehrstuhl Prof. Dr. Matthias Becher); seit 2020 Professur für Geschichte des Mittelalters unter besonderer Berücksichtigung des Spätmittelalters (Lehrstuhl) an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Geschichte Mitteleuropas (Deutschland, Polen, Böhmen, Ungarn); Kultur- und Geschlechtergeschichte des Politischen; Politische Versammlungen, Repräsentationsvorstellungen und Mechanismen der politischen Willensbildung; Wirkmacht religiöser Gemeinschaften im Hoch- und Spätmittelalter; Überlieferung und Edition von Exempel-Texten im Mittelalter

Hier geht es zu den aktuellen Lehrveranstaltungen (Wintersemester 2021/22)

Mitgliedschaften und Funktionen

Seit 2021 Mitherausgeberin der Zeitschrift für Historische Forschung (ZHF)
seit 2021 Corresponding Fellow des Centre for Medieval Studies (Prag)
seit 2020 Mitglied im Editorial Board der Hungarian Historical Review
seit 2016 Mitglied des Steering Committee von MECERN (Medieval Central Europe Research Network)
Mitglied im VHD
Mitglied in der ICHRPI (International Commission for the History of Representative and Parliamentary Institutions)
Mitglied im Mediävistenverband e.V.

Aktuelle Forschungsprojekte


Wissenschaftliche Leitung des Teilprojektes B.1 Klöster im Hochmittelalter
(Heidelberger Akademie der Wissenschaften)

Projektbeschreibung:

Der Zisterzienser Caesarius von Heisterbach (ca. 1180–1240) ist in der einschlägigen Forschung wie auch der breiteren Öffentlichkeit vor allem als Autor des Dialogus miraculorum (ca. 1214/1219–1223) bekannt. Eine weitere Exempelsammlung aus seiner Feder, die sogenannten „Acht Wunderbücher“ (Libri VIII miraculorum, ca. 1225/27), hat trotz zweier moderner Ausgaben dagegen viel weniger Beachtung gefunden. Ihr reichhaltiger Erzählfundus macht die Libri jedoch zu einer bemerkenswerten Quelle für die politische, kulturelle und religiöse Geschichte des 13. Jahrhunderts. In den vier heute erhaltenen Büchern berichten die Geschichten von Wundererscheinungen, die vor allem der theologischen Erbauung und Unterweisung dienten. Ziel des Projekts ist es deshalb, die Libri in einer modernen Neuausgabe mit deutscher Übersetzung und ausführlichem Kommentar zugänglich zu machen, kodikologisch sowie kulturhistorisch zu analysieren und im Gesamtwerk des Caesarius zu verorten.

Projektbearbeiterin: Isabel Kimpel, M.A.

Hier finden Sie weitere Informationen.